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Lužické hory (Lausitzer Gebirge)

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Die Landschaft übertrifft im charakterischen Relief, in hoher Bewaldung und gesamter Charakter des Gebietes. Die Landschaft ergänzt die ursprüngliche Lausitzer Architektur. Zu den naturwissenschaflich wertesten Teilen des Lausitzer Gebirges gehören Reste von dem natürlichen Waldbewuchs in den Gipfelpartien und große Gebirgs- und Vorgebirgswiesen mit wertvollen Vorkommen an Pflanzenarten.

  photo:  (mojefoto.cz)  
 
 

Lage:  zwischen den AusläufernŠluknov und Frýdlant, an der Grenze zu der BRD. Der westliche Teil gehört zu dem Bezirk Ústí nad Labem, östlicher dann zum dem Bezirk Liberec. 

Das Lausitzer Gebirge ist das Einzugsgebiet der Nord- und Ostsee und bildet auch eine Wetterscheide . Häufig gibt es wesentliche Unterschiede zwischen dem Wetter an den in Richtung Šluknovská pahorkatina (Schluckenauer Hügelland) und Žitavská kotlina (Zittauer Becken) weisenden Nordhängen und dem an den Südhängen des zur Region Česká Lípa gehörenden Teils des Lausitzer Gebirges.

Basalt- und Phonolithkuppen wechseln sich mit den bizarren Formen der Sandsteinfelsen ab, zusammenhängende Wälder gehen in üppige Vorlandwiesen mit vielen Schutzgehegen, Rainen und Solitärbäumen über, an vielen Stellen ist die ursprüngliche Lausitzer Architektur erhalten geblieben.

In den Wäldern dominiert heute die Fichte, in den schwer zugänglichen und abgelegenen Teilen sind bis heute Reste der ursprünglichen Waldbestände erhalten geblieben (Buche, Tanne, Ahorn, Ulme). Ein in Böhmen in dieser Höhenlage einzigartiger Eichenwald wächst auf dem Gipfel von Klíč (748 m). Hundertjährige Eiben stehen in der Gemeinde Krompach.

In diesem Landschaftsschutzgebiet findet man auch bedrohte Arten von  Knabenkrautgewächsen (Orchideen).

Interessant ist das Projekt des internationalen Lehrpfades Lužické a Žitavské hory (Lausitzer und Zittauer Gebirge). Es entstand in Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung des Landschaftsschutzgebietes Lužické hory und der des Naturschutzzentrums „Zittauer Gebirge“. Seine Realisierung wurde durch die finanzielle Förderung der EU ermöglicht. Der Lehrpfad führt durch den östlichen Teil des Lausitzer und Zittauer Gebirges, teilweise entlang einer geologischen Störung, des sog. „Lausitzer Bruchs“. An 27 Haltepunkten macht er die Besucher mit den naturwissenschaftlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten der hiesigen Region bekannt. Die tschechisch-deutsche Grenze überschreitet der Pfad an den Grenzübergängen Hrádek nad Nisou-Hartau und Petrovice-Lückendorf.

Fläche: 267 km²
Höhenlage: 313 m
793 m (Luž)

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Autor:
 
Datum: 29.12.2009
 
 
 

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