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Arbeitsvorschriften in der Tschechischen Republik

 
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In der Tschechischen Republik unterliegt die Beziehung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern dem Arbeitsrecht, das aus einer Reihe von Gesetzen, Verordnungen und Regierungsvorschriften besteht.

 
Die drei Hauptpfeiler des Arbeitsrechtes sind: das Arbeitsgesetzbuch, das Gesetz über Tarifverhandlungen und das Beschäftigungsgesetz.
Weitere wichtige Bestimmungen im Arbeitsrecht sind: das Gesetz zur Gewährleistung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz, das Gesetz über die Arbeitsinspektion, das Krankenversicherungsgesetz und das Sozialversicherungsgesetz. Alle gültige Rechtsvorschriften der Tschechischen Republik finden Sie hier.

Das Arbeitsgesetzbuch (Gesetz Nr. 262/2006 Slg., novelliert durch Gesetz Nr. 585/2006 Slg.) – legt die Rahmenbedingungen des tschechischen Arbeitsrechtes fest. Unter anderem werden darin die folgenden Punkte geregelt: die Art des Entstehens, die Dauer und das Beenden eines Arbeitsverhältnisses, die Arbeitsleistung, die Arbeitsbedingungen, die Dauer der Arbeitszeit, die Pausen, Überstunden und die Nachtarbeit, die Ferienzeitregelung usw. Außerdem die Lohn- und Entschädigungszahlungen, die Sicherheit und der Gesundheitsschutz der Angestellten, der Umgang mit den Arbeitnehmern, die Arbeitsbedingungen für Frauen und Jugendliche, Streitfälle in Arbeitsbelangen, Schadensersatz und vieles mehr.

Das Tarifverhandlungsgesetz (Gesetz Nr. 2/1991 Slg.) – regelt die Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften und den Arbeitgebern, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit dem Staat, deren Ziel der Abschluss eines Tarifvertrages ist. Die formalen Voraussetzungen für einen Tarifvertrag und das Vorgehen zum Abschluss eines solchen werden hier festgelegt. Des Weiteren wird das Verhalten bei einem Tarifstreit oder bei einem Streik aufgrund von Differenzen bei den Tarifverhandlungen bestimmt und vieles mehr.

Das Beschäftigungsgesetz (Gesetz Nr. 435/2004 Slg.) – regelt die Umsetzung der staatlichen Beschäftigungspolitik, deren Ziel die Vollbeschäftigung und der Schutz vor Arbeitslosigkeit, die Gleichberechtigung und ein Verbot der Diskriminierung beim Anspruch auf einen Arbeitsplatz ist, weiter dann die Aufgaben des Arbeitsamtes und die Art ihrer Erledigung, die Beurteilung des Gesundheitszustandes von natürlichen Personen und die Koordinierung der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Einrichtungen des Gesundheitswesens bei dessen Beurteilung sowie das Recht auf Arbeit.

Das Gesetz über weitere Bestimmungen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (Gesetz Nr. 309/2006 Slg.) ergänzt das Arbeitsgesetzbuch. Es verfeinert die Vorschriften betreffend Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz während der Ausübung einer Tätigkeit im Arbeitsverhältnis sowie die Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Ausübung von Tätigkeiten oder Dienstleistungen außerhalb eines Arbeitsverhältnisses.

Das Gesetz über die Arbeitsinspektion ( Gesetz Nr. 251/2005 Slg.) – legt die Gründung und den Aufbau von Inspektionsorganen als Kontrollorganen zur Sicherstellung des Schutzes von Arbeitsverhältnissen und Arbeitsbedingungen, das Einsatzgebiet und den Umfang der Arbeitsinspektionsorgane, des weiteren die Rechte und Pflichten bei Kontrollen und die Sanktionen bei der Verletzung der vorgeschriebenen Pflichten fest.
Das Krankenversicherungsgesetz (Gesetz Nr. 187/2006 Slg.) – regelt die Krankenversicherung für den Fall einer zeitweiligen Arbeitsunfähigkeit, bei der Anordnung von Quarantäne, während der Schwangerschaft und Mutterschaft, bei der Untersuchung und der Pflege von Familienmitgliedern sowie die Organisation und das Vorgehen der Versicherungen. Dieses Vorgehen bezieht sich auf eine Einschätzung des Gesundheitszustandes zu Versicherungszwecken.
Das Sozialversicherungsgesetz (Gesetz Nr. 100/1988 Slg.) – garantiert jedem Bürger das Recht auf soziale Absicherung. Die Sozialleistungen werden vom Staat übernommen und müssen nicht versteuert werden. Das Recht auf Sozialleistungen verjährt nicht.
Alle gültigen arbeitsrechtlichen Vorschriften stehen Ihnen auf http://www.mpsv.cz zur Verfügung.
 
 
Autor: Romana Kuncová
 
Quelle: www.mpsv.cz
 
Datum: 18.10.2010
 
 
 

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