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Krankenversicherung

 
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Krankenversicherung

 
 

Die Leistungen der Krankenversicherung werden wirksam, wenn  der Versicherte kurzfristig z.B. auf Grund der Krankheit nicht arbeiten kann, wenn er ein Mitglied der Familie betreuen muss, im Falle einer Schwangerschaft oder im Falle der Fürsorge um das Neugeborene. In diesem Zeitraum werden dieLeistungen der Krankenversicherung. ausgezahlt. Die Pflicht der

Beteiligung an der Versicherung gilt ungeachtet dessen, ob Sie Staatsbürger der Tschechischen Republik oder ausländische Staatsbürger sind. Zur verbindlichen Zahlung der Krankenversicherung ist es nicht massgebend, ob der Ausländer nur einen  vorübergehenden oder einen dauerhaften Aufenthalt in der Tschechischen Republik hat.   Im Dokument ist die Beschreibung der Berechnung des Versicherungsgeldes und Informationen zur Ableitung des Versicherungsgeldes bei verschiedenen Arten von Arbeitsverträgen enthalten.

Beteiligt an der Krankenversicherung können Personen sein, welche eine Arbeit an Hand eines abgeschlossenen Verhältnisses gemäss der tschechischen Rechtsvorschriften ausüben, z.B. an Hand des Gesetzbuches oder des Handelsgesetzbuches. Ab den 1.1. 2004 gilt das auch für Personen welche eine Arbeit für einen Arbeitsgeber ausüben, welcher seinen Sitz in dem Staat hat mit welchem die Tschechische Republik einen internationalen Vertrag über die Sozialversicherung abgeschlossen hat.

Wer den Versicherungsbeitrag zur Krankenversicherung nicht abführen muss

  • Ausländische Staatsangehörige, welche keinen dauerhaften Aufenthalt in der Tschechischen Republik haben und gleichzeitig für einen Arbeitsgeber arbeiten welcher ein diplomatisches Privileg und die Immunität benutzt,
  • Ausländer, welche in einem anderen Staat krankenversichert sind
  • Angestellte, welche in der Tschechischen Republik für einen Arbeitsgeber arbeiten, der seinen Sitz nicht auf dem Gebiet der Tschechischen Republik hat. Das gilt jedoch nicht für Angestellte, die  in der Tschechische Republik für einen Arbeitsgeber tätig sind, der seinen Sitz auf dem Gebiet eines Staates hat mit welchem die Tschechische Republik einen internationalen Vertrag über die Sozialversicherung abgeschlossen hat,
  • Angestellte, die Gelegenheitsarbeiten ausüben (als Gelegenheitsarbeit wird ein gelegentlich einmalige Arbeit angesehen welche aufgrung der Vereinbarung nicht länger als 7 hinternander folgende Kalendertage dauernsollte oder dauerte oder eine Arbeit deren Inhalt nur eine Arbeitstätigkeit eines kleinen Umfanges ist, d.h. besonders Tätigkeiten in welchen das verrechenbare Einkommen nicht 400 Kronen im Kalendermonat übersteigt). (laut §5 a §6, Gesetz Nr.54/1956 Slg., über die Krankenversicherung der Angestellten in gültiger Fassung.

Hinweis!  

Die in  der Krankenversicherung Versicherten sind automatisch Steuerzahler des Versicherungsgeldes und des Beitrages zur Beschäftigungspolitik ohne Rücksicht auf ihren Aufenthaltsstatus oder Staatsangehörigkeit.

Hinweis!

Selbständig erwerbstätige Personen können sich an der Krankenversicherung freiwillig beteiligen (ausländische Staatsangehörige, die  auf dem Gebiet der Tschechischen Republik ein Visum für den Aufenthalt über 90 Tage haben und zwecks der Unternehmertätigkeit die Gültigkeit dieses Visums verlängern wollen), aber zum Antrag zur Verlängerung der Gültigkeit des Visums müssen sie unter anderem eine Bescheinigung von dem Finanzamt über die Steuereinzahlung vorlegen, sowie auch  die Bescheinigung der tschechischen Verwaltung der Sozialfürsorge (České správy sociálního zabezpečení) über die Einzahlung der Sozialversicherung!

Beginn und Ende der Mitgliedschaft in der Versicherung

Laut des Gesetzes (siehe Hinweis) beginnt die Versicherung am Tag des Arbeitantritts, welche die Teilnahme an der Krankenversicherung begründet. Die Mitgliedschaft in der Versicherung endet an dem Tag, an dem das Beschäftigungsverhältnis endet. (§8, 1.VSatz, Gesetzes č.54/1956 Slg.).

Anmerkung:

Bei einem Angestellten, der einen Arbeitsvertrag aufgrund fremder Rechtsvorschriften abgeschlossen hat, wird zum Zwecke der Krankenversicherung  gilt der 1.Januar 2004 als Tag des Arbeitsantritts falls der Angestellte vor dem 1.Januar 2004 in die Arbeit eingetreten ist. Dies gilt nicht im Falle, wenn die Krankenversicherung des Angestellten aufgrund fremder Staatsvorschriften anhand internationalen Verträgen vor dem 1.Januar 2004 entstanden ist (Art. 4, Gesetz Nr. 424/2003 Slg.). 

Satzhöhe und Abfuhr des Versicherungsgeldes zur Krankenversicherung der Angestellten

Die Höhe des Versicherungsgeldes wird von dem Prozentsatz aus dem berechneten

Bemessungsgrundlage, was bei den Angestellten ungefähr 8 % aus der

Bemessungsgrundlage ausmacht, davon werden 6,5 % zur Rentenversicherung abgeführt, 0,4 % zur Beschäftigungspolitik und 1,1 % zur Krankenversicherung.

Bemessungsgrundlage der Angestellten ist die Gesamtzahl dieser Beträge:

  • Einkünfte aus der Leistung in der Arbeit +    
  • Entschädigungen der Ausgaben des Angestellten zur Arbeitstätigkeit +
  • Schadensentschädigungen ausgezahlt vom Arbeitgeber +  
  • Aussergewöhnliche Zulagen für die Arbeit +    
  • Entschädigungen des Lohnes +
  • Entschädigungen des Lohnes gewährleistet zurzeit des Aufkommens der Krankenversicherung des Angestellten + 
  • Zulage für die berufliche Bereitschaft

In die Bemessungsgrundlage gehören nicht diese Einkommen :

  • Treuezuschlag für  Bergmänner,
  • Werbebeiträge für  Zugesiedelte,
  • einmalige nicht rückgängig zu machende Sozialhilfen geleistet von dem Arbeitsgeber in aussergewöhnlich gewichtigen Fällen,
  • Beträge geleistet von dem Arbeitsgeber als Sozialbeiträge zur Vorbeugung der Senkung der Lebensqualität in Zeiten der Arbeitsunfähigkeit länger als sechs Wochen,
  • Versicherungsgeld gezahlt von dem Arbeitsgeber für den Angestellten zur Unfallversicherung, Zusatzpensionsversicherung mit einem staatlichen Beitrag, Versicherung für den Fall des Todes oder Erlebensfall und Rentenversicherung,
  • Abfindung
  • weitere von Steuern befreite Beträge (laut § 4-5, Gesetz Nr. 589/1992 Slg.).

Ableitung des Versicherungsgeldes bei Mitarbeitern (einschließlich der Personen tätig aufgrund des Abkommens über die Arbeitstätigkeit )

Zahlungen für die Angestellten muss der Arbeitsgeber ausrechenen und abführen. Der Arbeitgeber bezahlt zwei Drittel und ein Drittel des abzuführenden Betrags an die Krankenversicherung zieht er von dem Bruttolohn des Angestellten ab.

Organisation und kleine Organisation (d.h. eine juristische oder physische Person, die einen Angestellten beschäftigt) sind verpflichtet Versicherungsgelder auf das Konto der tschechischen Verwaltung der sozialen Sicherung abzuführen, welcher der Angestellter verpflichtet ist von seinem Einkommen zu zahlen. Versicherungsgelder  welche für den Angestellten abgeführt wurden, zieht die Organisation oder kleine Organisation von seinem Einkommen ab, das sie ihm verrechnet hat. In dem Kalendermonat,  in dem der Angestellte ein anrechbares Einkommen hat,  es nicht möglich ist, davon das Versicherungsgeld abzuziehen weil  dieses Einkommen nicht in Form von Bargeld vorliegt, zieht die Organisation oder  kleine Organisation das Versicherungsgeld von dem Einkommen als Bargeld verrechnet von den Angestellten in den nächstmöglichen Kalendermonaten  (laut §8, Abs.(1), Gesetz Nr.. 589/1992 Slg., über Versicherungsgelder für Sozialversicherungen und Beiträge staatlichen Beschäftigungspolitik, in gültiger Fassung).

Satzhöhe und Abfuhr des Versicherungsgeldes zur Krankenversicherung bei selbständig erwerbstätigen Personen

Die Höhe des Versicherungsgeldes wird von dem Prozentsatz aus dem berechneten Bemessungsgrundlage, was im Ganzen 29,6 % beträgt (davon 28 % an Rentenversicherung, 1,6% am Beitrag zur staatlichen Beschäftigungspolitik) und 4,4% an Krankenversicherungen aus der monatlichen Bemessungsgrundlage.

Über die genaue Höhe der Bemessungsgrundlage informiert die interne entsprechende Bezirksverwaltung der sozialen Sicherheit. Falls die selbständig erwerbstätige Person eine selbstständige erwerbstätige Tätigkeit im vorherigem Kalenderjahr ausgeübt hat, beträgt die Höhe der monatlichen Bemessungsgrundlage mindestens 35 % vor dem Jahr 2004, 40 % im Jahr 2004, 45 % im Jahr 2005 und 50 % seit dem Jahr 2006 aus dem Betrag , der dem Durchschnitt aus der selbständig erwerbstätigen Tätigkeit für dieses Jahr nach Abrechnung der Ausgaben aufgewendet zur deren Erzielung, Sicherung und Aufrechterhaltung enspricht auf einen Kalendermonat zu, in dem wenigstens in einem Teil des Monates eine selbständige erwerbstätige Tätigkeit ausgeübt wurde, falls aber die Höhe dieses festgesetzten niedrigsten monatlichen Bemessungsgrundlage den Betrag 40 500 Kronen übersteigen würdem beträgt die niedrigste Bemessungsgrundlage diesen Betrag (§14, Abs. (2), Gesetz Nr. 589/1992, Slg.).

Abführung des Versicherungsgeldes bei Mitarbeitern (einschließlich der Personen tätig aufgrund des Wertverträgesund des Abkommens über die Arbeitstätigkeit )

Vorausprämien zur Rentenversicherung, Beiträge zur staatlichen Beschäftigungspolitik und Einzahlungen des Versicherungsgeldes zur Krankenversicherung sind Personen verpflichtet abzuführen, die selbständig erwerbstätig sind (und Personen welche laut des Gesetztes über die soziale Sicherung als selbständig erwerbstätige Personen betrachtet werden) abzuführen in einzelnen Kalendermonaten auf das Konto der jeweiligen lokalen (die lokale Zugehörigkeit der Bezirksverwaltung richtet sich nach der Stelle des Daueraufenthaltes der selbstständig erwerbstätigen Person, wenn diese keinen keinen ständigen Wohnsitz auf dem Gebiet der Tschehcischen Republik hat, so richtet sich  die lokale Zugehörigkeit nach der Stelle der Unternehmertätigkeit) Bezirksverwaltung der sozialen Sicherung.

Vorausprämien sind ab den ersten bis zu dem achten Kalendertag des folgenden Monates fällig.

Hinweis!

Zum Antrag der Verlängung der Geltungsdauer des Visums für einen Aufenthalt länger als 90 Tage ist der Ausländer im weiteren verpflichtet, eine Bescheinigung von dem Finanzamt der Tschechichen Republik über die Einzahlung der Einkommenssteuer im letzten Besteuerungszeitraum und eine Bescheinigung des Organs der tschechischen Verwaltung der sozialen Sicherungüber die Einzahlung der sozialen Sicherheit im letzten Zeitraum vorzulegen (§33, Abs.(5), Gesetzt Nr. 326/1999 Slg., über den Aufenthalt der Ausländer auf dem Gebiet der Tschechischen Republik, in gültiger Fassung)

Krankenversicherung von Angestellten, die  aufgrund des Abkommens über die Arbeitstätigkeit tätig sind

Angestellt, die aufgrund des Abkommens über die Arbeitstätigkeit tätig sind, beteiligen sich an der Krankenversicherung , wenn  dieses Abkommen nicht den Charakter einer gelegentlich einmaligen Arbeit hat, die  der Vereinbarung nach nicht länger als sieben hintereinander follgenden Kalendertage dauern soll. Angestellte, die   aufgrund des Abkommens über die Arbeitstätigkeit nur in den Kalendermonaten versichert sind (krankenversichert) in denen ihr anrechbarers Einkommen mindestens 400 Kronen beträgt(dieser Betrag kann niedriger in dem Kalendermonat sein,  in dessen Verlauf der Angestellte zum ersten mal dem Abkommen nach die vereinbarte Arbeit verrichten sollte und in dem Kalendermonat, in dessen Verlauf die Zeit abgelaufen ist, in der das Abkommen über die Arbeitstätigkeit vereinbart wurde oder falls eine Arbeitsunfähigkeit andauerte (Karantene), die  vom Arzt des Angestellten anerkannt wurde oder falls die Angestellte, tätig aufgrund des Abkommens über die Arbeitstätigkeit in dem Mutterschaftsurlaub war).

(laut §68-§69, Kundmachung Nr. 165/1979 Sb., über die Krankenversicherung einiger Angestellten und über Gewährung von Beiträgen zur Krankenversicherung für Bürger in besonderen Fällen).

Krankenversicherung der Angestellten bei unregelmässiger Aushilfe, Saisonagestellte

Als Angestellte für unregelmässige Aushilfe werden zum zwecke der Krankenversicherung die Angestellten betrachtet welche im Arbeitsvertrag nur zeitweise und unregelmässig entsprechend dem Bedarf des Arbeitgebers  vereinbarte Arbeiten ausführen.

Angestellte zur unregelmässigen Aushilfe sind nur in den Kalendermonaten versichert, in denen ihr berechenbares Einkommen mindestens 400 Kronen erreicht hat ( dieser Betrag kann niedriger in dem Kalendermonat sein,  in dessen Verlauf der Angestellte zum ersten mal dem Abkommen nach die vereinbarte Arbeit verrichten sollte und in dem Kalendermonat, in dessen Verlauf die Zeit abgelaufen ist, in der das Abkommen über die Arbeitstätigkeit vereinbart wurde oder falls eine Arbeitsunfähigkeit andauerte (Karantene), die  vom Arzt des Angestellten anerkannt wurde oder falls die Angestellte, tätig aufgrund des Abkommens über die Arbeitstätigkeit in dem Mutterschaftsurlaub war).(laut §18-§19, Kundmachung Nr. 165/1979 Slg.).

Bei der Feststellung der Bemessungsgrundlage zum Zwecke der Krankenversicherung des Angestellten für unregelmässige Aushilfe werden in die Bemessungsgrundlage dieses Angestellten auch Einkommen in dem Zeitraum der Kalendermonate des entscheidenten Zeitraums einbezogen, in denen dieser Angestellte nicht versichert war (laut §21, Kundmachung Nr. 165/1979 Slg.).

Krankenversicherung bei Angestellten, die von zu Hause arbeiten

Als diese werden die Angestellten betrachtet,  die nicht am Arbeitsplatz des Arbeitgebers arbeiten, sondern im Arbeitsvertrag  vereinbarte Arbeiten in dem Zeitraum ausüben, die sie selber bestimmen. Mit Ausnahme der Angestellten, die auf diese Weise nur von Zeit zu Zeit und unregelmässig nach Bedarf des Arbeitgebers entsprechend arbeiten.

Rechtliche Regelung

  • Gesetz Nr. 54/1956 Slg., über die Krankenversicherung der Angestellten, in gültiger Fassung
  • Gesetz Nr. 424/2003 Slg., welches das Gesetz Nr. 582/1991 Slg. Und einige weitere Gesetze ändet
  • Gesetz Nr. 421/2003 Slg., welches das Gesetz Nr č. 54/1956 Slg., über die Krankenversicherung der Angestellten ändert, in der Fassung der späteren Regelun
  • Gesetz Nr. 589/1992 Slg., über das Versicherungsgeld für die Sozialversicherung und den Beitrag zur staatlichen Beschäftigungspolitik, in gültiger Fassung
  • Gesetz Nr. 326/1999 Slg., über den Aufenthalt der Ausländer auf dem Gebiet der Tschechischen Republik, in gültiger Fassung
  • Kundmachung Nr. 165/1979 Slg., über die Krankenversicherung einiger Angestellten und Gewährung von Leistungen der Krankenversicherung an Bürger in besonderen Fällen



 

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Datum: 09.01.2010
 
 
 

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