EMMIR – Ein Studienprojekt europäischer und afrikanischer Universitäten
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Im Rahmen des europäischen Stipendienprogramms Erasmus Mundus, das die Zusammenarbeit und Mobilität im Bereich der Hochschulbildung unterstützt, hat sich die Jihočeská Univerzita in České Budějovice als erste Hochschule der Tschechischen Republik dem Projekt EMMIR – European Master in Migration and Intercultural Relations – angeschlossen.
Die Ziele des Programms Erasmus Mundus sind qualitative Verbesserung der Hochschulbildung, Unterstützung des interkulturellen Verständnisses durch wissenschaftliche Zusammenarbeit mit außereuropäischen Ländern und Leistung eines Beitrags zur Entwicklung von Drittweltländern im Bereich der Hochschulbildung. Die Jihočeská Univerzita in České Budějovice bietet einen neuen, dem Projekt EMMIR angeschlossenen Studiengang an. Dabei handelt es sich um das erste afrikanisch-europäische Studienprogramm, bei welchem drei afrikanische und vier europäische Hochschulen zusammenarbeiten. Das Programm ist auf die Migrationsproblematik ausgerichtet. Das theoretische Wissen wird dabei durch praktische Erfahrungen im Rahmen von Praktika in Europa und Afrika erweitert.
Während des EMMIR-Studienganges kommen die Studenten nicht nur mit den verschiedensten Kulturen in Kontakt, sondern können auch die für eine Anstellung im nationalen und internationalen Regierungsbereich oder der Privatwirtschaft notwendigen Kenntnisse erwerben. Am Ende des Studienganges erhalten die Absolventen einen gemeinsamen Titel aller beteiligten Universitäten. Außer der tschechischen Universität sind an diesem Projekt auch die sudanesische Ahfad University for Women, die Makerere University Kampala und die Mbarara University for Science & Technology aus Uganda beteiligt, sowie die slowenische University of Nova Gorica, die Universität Oldenburg in Deutschland und die norwegische University of Stavanger.
Weitere Informationen zum Projekt EMMIR finden Sie
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