Škoda MissionL – das neue Konzept des tschechischen Automobilherstellers
photo: (Škoda Auto)
Der Škoda Konzern aus Mladá Boleslav beweist nicht nur durch seine Durchsetzungskraft auf dem Weltmarkt, sondern auch durch die Anzahl der Baureihen, dass er zu den führenden Automobilkonzernen weltweit gehört. An der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt 2011 stellte Škoda bereits sehr realitätsnah das neue, sechste Modellportfolio vor.
Zwar handelt es sich beim sogenannten „MissionL“ noch um eine Studie, die aber der zukünftigen Straßenversion schon sehr ähnlich sieht. In Indien sollen die ersten Modelle dieses Typs bereits in diesem Jahr auf den Straßen zu sehen sein, in den übrigen Ländern, inklusive China und Russland, ist der Verkauf ab 2012 geplant.
Die neuen Fahrzeugtypen beeindrucken besonders durch innovative Ideen. So sind bei diesem Modell die vorderen Scheinwerfer und die Nebelscheinwerfer so angeordnet, dass sie an ein vierblättriges Kleeblatt erinnern. Die Blinker und Tageslichter sind in einer schmalen Linie im unteren Teil der Hauptscheinwerfer integriert, deren kristalline Struktur durch scharfe Linien geprägt wird – ein auffälliges Merkmal, auf welches der Chefdesigner von Škoda immer wieder zurückgegriffen hat. Der entstehende Eindruck erinnert an die Handwerkskunst tschechischer Glasschleifer. Originell wurde auch der Verlauf der Spalten zwischen Kotflügel und Stoßfängern als gestalterisches Elemente eingesetzt.
Ein wichtiger Punkt ist die Positionierung des neuen Modells in der Modellreihe. Škoda hat festgestellt, dass zwischen dem kleinen Fabia und dem großen Octavia noch Platz für ein weiteres Modell ist, das mehr Innenraum anbieten und gleichzeitig finanziell günstig sein soll. Unter dieser Voraussetzung entstand das Konzept des „MissionL“. Es geht aber nicht nur um diese rein praktischen Gründe. Gleichzeitig stellt Škoda mit dem „MissionL“ auch das neue zukünftige Markengesicht vor.
Kurz nach dem Autosalon in Frankfurt präsentierte der Autohersteller aus Mladá Boleslav auch zum ersten Mal sein kleinstes Fahrzeugmodell, den „Citigo“, der bereits Anfang November dieses Jahres in den Handel kommt. Voraussichtlich spricht dieses Auto vorwiegend junge Fahrerinnen und Fahrer sowie Familien an, die sich nach einem Zwei- oder Drittwagen umsehen.