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Straßen und Autobahnen in der Tschechischen Republik - Kategorien

 
photo:  (rsd.cz)
 

Die Kategorien der tschechischen Autobahnen und Straßen werden durch das „Gesetz über die Verkehrswege“, das Straßengesetz, festgelegt, das die Verkehrswege in Autobahnen (dálnice), Straßen (silnice), innerörtliche Verkehrswege (místní komunikace) und Zwecksverkehrswege (účelová komunikace) unterteilt. Auf den Landkarten sind die unterschiedlichen Straßenkategorien mit den Buchstaben D, R und S gekennzeichnet, wobei D für Autobahn (dálnice) steht, R für Schnellstraße (rychlostní silnice) und S für Straße (silnice).

 
Autobahn
In der Tschechischen Republik gibt es sechs Autobahnen (D1, D2, D3, D5, D8, D11), mit einer Gesamtlänge von 738,4 km (Stand 11. Juli 2011). Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn beträgt 130 km/h außerorts und 80 km/h innerorts. Die älteste und wichtigste Autobahn, die D1, verbindet Prag und Brünn.

Eine Karte des Autobahnnetzes der Tschechischen Republik finden Sie hier.

Straße
Als Straßen werden in der Tschechischen Republik öffentlich zugängliche Verkehrswege bezeichnet. Sie werden aufgrund ihres Zwecks und ihrer Bedeutung im Verkehrsnetz in die folgenden Klassen unterteilt:

Straßen I. Klasse
Diese Verkehrswege sind vorwiegend für den Fernverkehr und den internationalen Verkehr bestimmt. Zu dieser Klasse gehören auch die sogenannten Schnellstraßen, die den Autobahnen sehr ähnlich sind und dem schnellen und internationalen Verkehr dienen sollen. Diese Straßen werden mit dem Buchstaben R bezeichnet. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt, ebenso wie auf den Autobahnen, außerorts 130 km/h und innerorts 80 km/h. Insgesamt gibt es in der Tschechischen Republik 439,1 km Schnellstraßen.

Die Benutzung einiger Autobahnen und Schnellstraßen ist in der Tschechischen Republik gebührenpflichtig. Eine Übersicht über die Mautgebühren finden Sie hier.

Straßen II. Klasse
Ermöglichen den Verkehr zwischen den Landesteilen.

Straßen III. Klasse
Diese Straßen verbinden Ortschaften oder stellen ihre Anbindung an andere Verkehrswege sicher.

Innerörtliche Verkehrswege
Innerörtliche Verkehrswege dienen vorwiegend dem lokalen Verkehr auf dem Gebiet von Ortschaften.

Zwecksverkehrswege
Zwecksverkehrswege dienen der Verbindung einzelner Liegenschaften einerseits für die Zwecke der Eigentümer, andererseits um die Anbindung dieser Liegenschaften an die anderen Verkehrswege sicherzustellen.

Eigentümer der Autobahnen und Straßen I. Klasse (inklusive Schnellstraßen) ist der Staat. Die Straßen II. Klasse und III. Klasse gehören derjenigen Landesregion, auf deren Gebiet sie sich befinden. Innerörtliche Verkehrswege gehören der Ortschaft, in welcher sie liegen und die Eigentümer von Zwecksverkehrswegen sind juristische oder natürliche Personen.
 
 
Autor: Ivana Jenerálová
 
Datum: 02.11.2012
 
 
 

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