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Werkvertrag

 
photo:  (sxc.hu)
 

Informationen über die Einzelheiten des Werkvertrags.

 
 

Der Werkvertrag ist ein spezieller Vertragstyp. Die Arbeitsbeziehungen zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer werden durch das Gesetz Nr. 513/1991 Handelsgesetzbuch in der geänderten Fassung, geregelt.

Die Bestimmungen des Arbeitsgesetzbuchs gelten nicht für Auftragnehmer, die sich erboten haben, Arbeit im Rahmen eines Werkvertrags auszuführen. Der Auftragnehmer muss Krankenversicherungsbeiträge bezahlen und kann Sozialversicherungsbeiträge in die staatliche Arbeitslosenversicherung einzahlen (in diesem Zusammenhang, wird er/sie als Freiberufler betrachtet). Der Auftragnehmer muss weiterhin seine/ihre Steuererklärung beim entsprechenden Finanzamt einreichen (für weitere Informationen über Steuererklärungen, siehe "Geschäfte in Tschechien"), und Arbeitsausgleichssteuer (= Einkommenssteuer) zahlen.

Im Rahmen eines Werkvertrags verpflichtet sich der Auftragnehmer ein Werk auszuführen, und der Kunde verpflichtet sich, einen Preis für die Durchführung zu bezahlen. In diesem Zusammenhang bedeutet "Werk" die Vollziehung einer Struktur (es sei denn, dass dies nicht durch eine Kaufvereinbarung geregelt wurde), das Zusammenfügen eines Gegenstands, dessen Wartung, abgestimmte Reparaturen und Modifizierungen oder das greifbare Ergebnis einer anderen Tätigkeit. "Ein Werk" bedeutet immer die Vollziehung, das Zusammenfügen, die Wartung, Reparaturen oder Modifizierungen an einer Struktur oder einem Teil davon.

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, das Werk auf eigene Kosten und eigenes Risiko, innerhalb der vereinbarten Zeit durchzuführen (der Auftragnehmer kann eine andere Person beauftragen das Werk durchzuführen, aber ist immer noch haftbar für das Werk).

Der Auftraggeber trägt das Schadensrisiko an den Gegenständen, die gekauft wurden, um das Werk durchzuführen, und bleibt der Eigentümer von gesagten Gegenständen, bis sie in das Werk eingearbeitet worden sind.

Der Auftragnehmer ist verantwortlich für Sachen die vom Auftraggeber angenommen wurden zum Zweck ihrer Verarbeitung bei der Durchführung des Werks oder zum Zweck von Reparaturen oder Modifizierungen (unter §540 Handelsgesetzbuch).

Der Auftraggeber ist verpflichtet, den im Vertrag vereinbarten Preis oder den auf diese Weise vertragsmäßig kalkulierten Preis zu bezahlen (§536 Handelsgesetzbuch). Wenn der Preis auf der Grundlage von einem Budget festgesetzt wird, welches nicht vertragsgebunden ist, kann der Auftragnehmer eine Steigerung des Preises in Höhe der angefallenen Kosten verlangen, wenn diese höher als das vereinbarte Budget sind.(unter §547 Handelsgesetzbuch).

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Datum: 04.01.2010
 
 
 

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