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Möbelproduktion in Tschechien stieg 2018 um 3,7 Prozent

 
photo:  (radio.cz)
 

Die Möbelfirmen in Tschechien haben im vergangenen Jahr einen neuen Rekord aufgestellt. Sie produzierten Waren in einem Gesamtwert von 46,34 Milliarden Kronen (1,8 Milliarden Euro), das ist um 3,7 Prozent mehr als im Jahr davor. Auch bei den Umsätzen steigerten sich die Möbellieferanten um 3,7 Prozent. Hier erzielten sie einen Gesamtbetrag von 37,65 Milliarden Kronen (1,47 Milliarden Euro). Das gab der Verband der tschechischen Möbelbauer am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Prag bekannt.

 

„Wir verzeichnen seit dem Jahr 2011 ein kontinuierliches Wachstum in der Produktion. Es ist zu sehen, dass die Möbelindustrie auch mit dem Mangel an Arbeitskräften zurechtkommt. Der Zuwachs wird gewährleistet durch zahlreiche Investitionen in eine moderne Technologie, in die Digitalisierung und in Roboterlinien. In unserer exportorientierten Branche wird es in Zukunft sehr stark auf den Kurs der Tschechischen Krone ankommen“, sagte der Sekretär des Möbelbauer-Verbandes (AČN), Tomáš Lukeš. Die Verkäufe erreichten wieder das Niveau der Jahre vor 2008, als die internationale Krise begann. Die sei der guten wirtschaftlichen Liga geschuldet, schilderte Lukeš.

Der Export von Möbeln ist 2018 im Jahresvergleich um 5,1 Prozent auf 28,68 Milliarden Kronen (1,12 Milliarden Euro) gestiegen. Nahezu ein Drittel davon entfällt auf Deutschland, es folgen die Slowakei (8,5 Prozent), Frankreich (7,8 Prozent), Großbritannien (4,8 Prozent) und Österreich (4,6 Prozent). „Im Fall von Großbritannien ereilt uns jetzt die Sorge vor dem bevorstehenden Brexit. Wir können nicht einschätzen, wie sich danach unsere Handelsbeziehungen zum Vereinigten Königreich entwickeln werden. Wir glauben aber, dass irgendeine Vereinbarung getroffen wird“, ergänzte Lukeš.

Der Import von Möbeln hat im zurückliegenden Jahr ebenfalls zugenommen. Er ist um 5,8 Prozent auf 20 Milliarden Kronen (800 Millionen Euro) gewachsen. Die größten Auslandslieferanten von Möbeln in Tschechien sind Polen mit 26,2 Prozent, gefolgt von Deutschland (19,2 Prozent) und China (15 Prozent).

 
 
Autor: Český rozhlas Radio Praha
 
Datum: 21.03.2019
 
 
 

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