Wurde am 17. September 1873 in Kremsier (Kroměříž) geboren. Er war als Maler und Graphiker tätig und gehört zu den bedeutendsten tschechischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Als Professor der Akademie der Bildenden Künste in Prag leitete er das Institut für Graphik. Er machte sich um die Sichtbarmachung der tschechischen Bildenden Künste in ganz Europa verdient. Er wurde dank seiner ungewöhnlichen Fertigkeit als Zeichner sowie der Vielfalt an graphischen Techniken bewundert. In seinem Schaffen kam er mit vielen Bereichen des bildenden Ausdrucks in Berührung, von der monumental-dekorativen Malerei wie Vitragen, Mosaiken, Wandgemälde und Gobelins, über freie, Pastell- und Aquarellmalerei, Zeichnungen, Bildillustrationen bis hin zur angewandten graphischen Kunst. Er arbeitete mit fast allen klassischen graphischen Techniken (Radierung, Trockennadel, Mezzotinta, Litographie, Holzschnitt usw.). Er setzte sich auch auf dem Gebiet der angewandten Graphik durch, er entwarf Briefmarken und Banknoten.
Sein malerisches Schaffen wurde durch historisierende Tendenzen, insbesondere Neurenaissance und Natur beeinflusst. In Švabinskýs Werk sind häufig mythologische Themen und Naturszenerien vertreten. Er malte auch Porträts vieler bedeutender Persönlichkeiten seiner Zeit, sei es seiner persönlichen Freunde oder Persönlichkeiten der tschechischen Historie, Wirtschaft oder Politik. Das monumentale Schaffen stellen vor allem die Entwürfe von Vitragen für drei Fenster des St. Veitsdoms in Prag dar, des Weiteren Mosaiken, Wandgemälde und Gobelins.
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