Tschechische Athletin. Bereits seit dem Ende der 60er Jahre trat sie für die Tschechoslowakei regelmäßig bei Wettkämpfen im Kugelstoßen an. Im Jahr 1973 gewann sie in Rotterdam ihre erste Halleneuropameisterschaft und verteidigte den Titel ein Jahr darauf in Göteborg.
Sie ist achtfache Halleneuropameisterin (den ersten Hallentitel erkämpfte sie 1973 in Rotterdam und den letzten 1985 in Athen). Den Rekord von 22,5 m, den sie 1977 in einer Halle in Jablonec erzielte, vermochte bisher keine andere Kugelstoßerin zu brechen und vermutlich wird es auch in Zukunft keiner gelingen.
Helena Fibingerovás Lebenstraum erfüllte sich erst im Jahre 1983 bei den Weltmeisterschaften in Helsinki, als sie die Kugel bei ihrem letzten Versuch 21,05 m weit warf und damit Gold holte.