Der Landkreis Südböhmen zeichnet sich durch ein starkes kulturelles Umfeld und erhaltene Naturlandschaft aus. Unsere Vorfahren haben hier eine Unzahl schöner altertümlicher Städtchen, majestätischer gotischer Kirchen, romantischer Renaissanceschlösser, Klöster sowie allerlei Volksarchitektur hinterlassen. Es ist auch eine an natürlichen Teichen, Kiefernwäldern und ausgedehnten Torfmooren reiche Region.
Dieser Landkreis liegt an der Grenze zu Österreich und Deutschland. Der Ausdehnung nach handelt es sich um den zweitgrößten Landkreis der Tschechischen Republik, die Siedlungsdichte ist hier dagegen am niedrigsten. Die Kreisstadt ist
České Budějovice (Budweis) (karte). Im Südböhmischen Landkreis befinden sich 623 Gemeinden, davon 53 Städte. Im Rahmen der Wirtschaft spielt hier der Primärsektor – die Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischzucht die Hauptrolle. Was die Beschäftigung im Agrarsektor betrifft, hat der Südböhmische Landkreis im Gesamtrepublikmaßstab den zweiten Platz eingenommen. Eine lange Tradition hat in dieser Region die Teichwirtschaft.
Viele Bauwerke, die zum reichen Kulturerbe Südböhmens gehören, besonders dann die wertvollen Denkmäler und städtischen Denkmalschutzzonen, die erhaltenen mittelalterlichen Stadtzentren von
Český Krumlov (karte) und die architektonisch einzigartige
Gemeinde Holašovice (karte), wurden in die Liste des
UNESCO Weltkulturerbes eingetragen. Zu den touristisch attraktiven Orten gehören ebenfalls die Stauseen Orlík
(karte), Lipno
(karte) und das
Gebirge Böhmerwald (Šumava) mit seinen zahlreichen Wander- und Radwegen. Im Winter zieht es die meisten Besucher in die Skigebiete in den hiesigen Gebirgen. Auch die Kurstädte
Třeboň (karte) und Bechyně
(karte) sind ein beliebtes Touristenziel.
Weitere Informationen zu dieser Region finden Sie
hier.