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Jiří und Otto Bubeníček

 
photo:  (sxc.hu)
 

(*1974)

 
Diese Zwillinge sind Stars des weltbekannten Hamburger Balletts. Im Jahr 1993 wurden sie als Mitglieder der Ballettgruppe engagiert, im Jahre 1995 wurden sie zu Solisten ernannt, im Jahre 1997 erlangten sie den Titel „erste Solisten“.

Jiří Bubeníček

Dieser Tänzer und Choreograph absolvierte im Jahr 1993 das Tanzkonservatorium in Prag . Bereits während des Studiums gewann er internationale Auszeichnungen (Prix de Lausanne , 1992).

Er hat ein Engagement beim Hamburger Ballett , wo er die Hauptrollen in Ballettstücken von John Neumeier, Mats Ek, Natalie Marakova u.a. verkörperte.

Er verbindet körperliche Höchstleistungen mit formaler Perfektion und charakteristischer  Meisterarbeit. Die Spanne seiner schauspielerischen Möglichkeiten ist ungewöhnlich breit: angefangen bei Rollen voller Humor und Komik bis hin zu lyrischen und tragischen Rollen (Solor in der Bajadere, Ludwig der Bayer in der Illusion: wie Schwanensee). John Neumeier kreierte für ihn mehrere Rollen: Hans im Ballett Undine (1994), Trepljow in der Möwe (2002) und vor allem die Rolle des genialen Tänzers Nijinsky (Nijinsky, 2000). Im Jahre 2002 wurde ihm der Preis Benois de la danse für die Rolle des Armand Duval in der Kameliendame verliehen.

Seit dem Jahre 1999 widmet er sich der Choreographie , für die Prager Laterna Magika schuf er im Jahre 2002 die beiden Teile der Vorstellung Graffiti (Musik Peter Gabriel, Philip Glas). Im gleichen Jahr erhielt er den 2. Preis des internationalen Ballettwettbewerbs in Varna für die Choreographie von Made on Earth zur Musik von Ch. Zehnder.

Jiří Bubeníček tanzt seit dem Jahr 2006 als erster Solist in SemperOper in Dresden.

Otto Bubeníček

Der Tänzer absolvierte auch das Tanzkonservatorium in Prag. Noch während des Studiums am Konservatorium gewann er internationale Auszeichnungen (Prix de Lausanne und den Fernsehzuschauerpreis, 1992).

Im Hamburger Ballett macht er durch  Eleganz, formale Perfektion und durch seine lyrische Ausdrucksfähigkeit auf sich aufmerksam. Diese Eigenschaften brachte er z.B. in der Choreographie von George Balanchin Thema und Variation, in der Rolle des Prinzen in Prokofjews Aschenputtel oder des Ritters Des Grieux in der Kameliendame zur Geltung.

Neue künstlerische Aufgaben brachten die bisher unbegrenzten Genremöglichkeiten seiner Persönlichkeit zum Vorschein: leidenschaftlichen Dramatismus (Tybalt in Romeo und Julia, der Kriegsgeist in der Odyssee, Charaboss in der Schlafenden Schönheit in der Choreographie von Mats Ek) sowie Sinn zu Übertreibung und Humor (Puk in Ein Sommernachtstraum u.a.). John Neumeier kreierte für ihn die Rolle des Trigorin in der Möwe zur Musik von Dmitrij Schostakowitsch, und er vetarute ihm die Rolle des Goldenen Sklaven und des Fauns in der Vorstellung Nijinsky an, mit der er im Jahre 2003 zusammen mit seinem Bruder in der Pariser Oper gastierte.

Otto Bubeníček tanzt seit dem Jahr 1997 als erster Solist in Hamburger Ballett.
 

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Datum: 07.01.2010
 
 
 

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