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Petr Zuska

 
photo:  (sxc.hu)
 

(*1968)

 

Tänzer, Choreograph und momentaner Ballettchef des Nationaltheaters in Prag . Seine professioneller Karriere begann er im Theater Divadlo Na Zábradlí ("Theater am Geländer", 1987 - 89). Er studierte Pantomimenchoreographie und -regie am Lehrstuhl für Tanz an der Akademie der musischen Künste in Prag, zunächst beim Gründer der modernen tschechischen Pantomime, Ladislav Fialka, und später dann bei Ctibor Turba .


Ab 1989 war er Solist des Prager Kammerballetts (Pražský komorní balet), in dem er auch nach 1992 gastierender Choreograph war, bis er als Solotänzer ans Nationaltheater wechselte (1992 - 1998). Eine bemerkenswerte  Leistung bot er in der Rolle des Zorns des Geschlechts Capulet in Gounods Oper Romeo und Julia (1994).


Vom Nationaltheater ging er an das Ballettheater in München (Saison 1998 - 99), wo er z.B. in den Titeln Going to Dark, Stamping Ground, Kreaturen mitwirkte und der Autor der Choreographie von Triple Self zur Musik von Dmitrij Schostakowitsch (1999) war. Darüber hinaus war er im Ballett Augsburg (1999) tätig, wo er die Hauptfigur in den Choreographien von Jochen Heckmann spielte (z.B. Shaker Loops, Tripping through the Blue, Sofa–Wanted). Im Jahre 2000 war er im Ensemble von Les Grands Ballets Canadiens in Montreal.


Er tanzte ein breitgefächertes, experimentelles Repertoire moderner Werke (Nacho Duato, Ohad Naharin;
Jiri Kylian ) bis hin zum klassischen Ballett (Der Nussknacker). Im Jahre 2001 gastierte er in Deutschland und in Kanada. In der Laterna Magika in Prag wirkte er mit in der Inszenierung Graffiti duet - Les bras de mer. Im Jahre 2002 hatte seine Choreographie Clear Invisible in der lettischen Nationaloper Riga Premiere.


Am Prager Nationaltheater wurde er im Jahr 2003 zum Ballettchef ernannt und zeichnete verantwortlich für die Choreographie Mezi horami (Zwischen den Bergen, 2002) und Ways 02 (2002) auf. Im Jahre 2004 studierte er in überzeugender Weise Ravels Bolero mit den Mitgliedern des Konservatoriums  ein. An internationalen Preise gewann er in Hamburg den Prix Dom Perignon 1999 für die Choreographie von Triple Self.


Übersicht der Auszeichnungen:

  • 1993 und 1997 – Thalia Award for Interpretation
  • 1993 – Prix of Czech Lit. Fund for Interpretation
  • 1994 – Prix of Czech Lit. Fund for Choreography
  • 1996 – The Best Choreography Award
  • 1999 – Prix Dom Perignon in Hamburg International Choreographic Competition
  • 2002 – Choreography of the Year Award
 

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Datum: 04.01.2010
 
 
 

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