Zehnkampf
Tomáš Dvořák
(geb. 11. 5. 1972 )
Zehnkämpfer. Nach einer Reihe hervorragender Resultate in der Juniorrepräsentation folgte 2. Platz Junior-Europa-Meisterschaft in Saloniki im Jahre 1991. Im Jahre 1995 belegte er 2. Platz in der Hallen-Weltmeisterschaft in Barcelona, im Jahre 1996 2. Platz in der Hallen-Weltmeisterschaft in Stockholm, in demselben Jahr belegte er auch 3. Platz auf Olympischen Spielen in Atlanta. Tomáš Dvořák ist dreimaliger je Weltchampion im Jahre 1997 in Athen, im Jahre 1999 in Sevilla und im Jahre 2001 in Edmonton. Gegenwärtig widmet er sich der Trainertätigkeit.
Roman Šebrle
(geb. 26. 11. 1974)
Der Zehnkämpfer Roman Šebrle buhlte mit Tomáš Dvořák lange um Posten der Nummer Eins des Weltzehnkampfes. Er gewann 3. Platz auf der Hallen-Weltmeisterschaft im Jahre 1999 im Siebenkampf in Maebaschi, im Jahre 2000 erkämpfte er Silber im Mehrkampf auf Olympischen Spielen in Sydney. Sein bis jetzt größter Erfolg ist die Goldmedaille vom Jahre 2004 im Zehnkampf auf Olympischen Spielen in griechischen Athen, zu der er noch den neuen Olympischen Rekord mit der Summe 8893 Punkt zugegeben hat, womit er den zwanzig Jahre alten Triumph des Briten Thompson überwand. Der tschechische Zehnkämpfer ist darüber hinaus Besitzer des Weltrekords – dessen Wert 9026 Punkte beträgt. Šebrle ist überhaupt der erste Zehnkämpfer in der Geschichte, dem es gelang, diese magische Neuntausendgrenze zu überwinden. Nach Jan Železný und Jarmila Kratochvílová ist er der dritte Tscheche, dessen beste Weltleistung immer auf der Stirn der Welttabellen thront.
Seine für Europa geltende Ausnahmestellung im Zehnkampf bestätigte Šeberle auch wider bei den letzten Europameisterschaften. In Göteburg 2006 und ein Jahr später dann auch bei den Halleneuropameisterschaften gewann er jeweils Gold.
Wassersportarten
Štepánka Hilgertová
(geb. 10. 4. 1968)
Ihre Kajakfahrerkarriere begann im Jahre 1980, im Jahre 1985 belegte sie 3. Platz in Wassertorfahrt auf der Meisterschaft der ČSSR. Außer anderen ausgezeichneten Platzierungen gehören zu ihren größten Sporterfolgen die Goldmedaillen von Olympischen Spielen in Atlanta im J. 1996 und im Jahr 2000 in Sydney. Auch in Einzelrennen thronte sie bei Weltmeisterschaften zweimal ganz oben, im Jahr 1999 gewann sie Gold auf der Weltmeisterschaft in Seu d´ Urgell und sie bestätigte ihre Ausnahmestellung vier Jahre später in Augsburg. Europameisterin wurde sie im italienischen Mezzana.
Martin Doktor
(geb. 1974)
Kajakfahrer Martin Doktor gewann Juniorweltmeisterschaft im Jahr 1992. Der Höhepunkt seiner Karriere kam vier Jahre später bei den olympichen Spielen in Atlanta, wo er olympischer Sieger in der Kategorie C1 auf 1000 und 500 Meter wurde. Nach diesen Erfolgen erwarb er den Titel Sportler des Jahres 1996.
Doktor gewann in seiner Karriere praktisch alles, was es zu gewinnen gab. Olympiade, WM und EU und ein paar Mal auch die Weltcup-Gesamtwertung.
Athletik
Emil Zátopek
(1922 – 2000)
Dauerläufer, der berühmteste tschechische Sportler, der viermalige olympische Sieger, der beste Weltsportler der Jahre 1949, 1951 und 1952, vielmaliger Weltrekordbesitzer, Besitzer der einigen Europa- und Weltmeistertitel. Im Jahre 1997 wurde zum Drittbesten Sportler des 20.Jahrhunderts und zum Olymioniken des Jahrhunderts gekürt.
Seinen ersten 5000-Meter-Wettlauf absolvierte er im Oktober 1943 und im folgenden Jahr stellte er seinen ersten tschechischen Rekord auf – im 2000-Meter-Lauf mit einer Zeit von 5:33,4 Minuten. Im September 1944 überwand er als der erste tschechische Athlet die Grenze von 15 Minuten auf der na 5000-Meter-Strecke. (Auf der 5-Km-Strecke lief er nach dem Krieg im Mai 1954 in Paris einen Weltrekord – 13:57,2 Minuten.) Die doppelte Strecke lief er das erste Mal im Jahre 1948 in Budapest. Zehn Jahre thronte er in den Welttabellen, fünfmal überwand er den Weltrekord und als der erste Athlet in der Welt lief er diese Strecke in einer Zeit unter 29 Minuten – im Juni 1954 in Brüsell mit der Zeit 28:54,2 Minuten. Er ist Besitzer der mehr als 50 tschechoslowakischen Rekorde, von denen achtzehn auch zugleich Weltrekorde waren. Zum Londoner olympischen Gold von der 10-km-Strecke gab er auch Silber von der 5-km-Strecke zu. In Helsinki gewann er dreimal Gold, nach dem 10-und 5-km-Lauf triumphierte er auch im Marathonlauf, den er damals überhaupt zum ersten Mal lief. Die Medaillensammlung ergänzte er im Jahre 1950 mit den Titeln des Europachampions im 5- und 10-km-Lauf. Der Internationale Komitee für Fair Play bei der Organisation UNESCO erteilte ihm im Jahre 1975 als dem ersten tschechischen Sportler den Pierre-de-Coubertin-Preis.
Dana Zátopková
(geb. 1922)
Speerwerferin und Ehefrau von Emil Zátopek. Lange spielte sie Handball, im Kollektivsport gewann sie sogar im Jahre 1949 einen Meistertitel. Da war sie auch schon die Republikmeisterin im Speerwerfen. Während der späteren erfolgreichen athletischen Karriere überwand sie siebzehnmal einen tschechoslowakischen Rekord.
Der Gipfel ihrer Karriere waren die Olympischen Spiele in Helsinki, wo sie 50,47 m warf. Erste Plätze gab sie auch auf den Europäischen Meisterschaften in Bern 1954 zu, gleich wie vier Jahre später in Stockholm. Körperlich sehr gut ausgerüstete Athletin nahm an den weiteren zwei Olympiaden teil, im Jahr 56 in Melbourne belegte sie den vierten Platz, in Rom im Jahre 1960 erkämpfte sie in ihrem letzten Wettkampf Olympia-Silber. Für ihren Beitrag der Athletik und dem Olympischen Gedanken wurde der Olympiaorden Dana Zátopková im Jahre 1988 verliehen.
Jan Železný
(geb. 16. 6. 1966)
Dieser Speerwerfer ist Besitzer von sechs Weltrekorden, vier olympischen Medaillen – davon drei goldenen - und er ist dreifacher Weltmeister. Er war Bester Leichtathlet Europas in den Jahren 1996 und 2000. Sein Triumph bei der Olympiade in Sydney brachte ihm sogar den Titel Bester Leichtathlet der Welt im Jahre 2000. In den Jahren 93 und 95 war er in der Tschechischen Republik Sportler des Jahres und einige Male wurde er auch zum Leichtathlet der Tschechischen Republik des Jahres gekürt. Sein letzter Weltrekord 98,48 m vom Jahre 1996, der er im Wettkampf in Jena aufgestellt hat, ist bisher von niemandem überwunden. Bei den Olympischen Spielen in Athen im Jahre 2004 wurde er von seinen Kollegen in die Sportlerkommission des Internationalen olympischen Komitee auserwählt. Nach der Beendigung seiner Karriere schlug der die Trainerlaufbahn ein. Er betreut eine dreiköpfige Gruppe junger Speerwerfer.
Helena Fibingerová
(geb. 1949)
Sie verteidigte die tschechoslowakischen Farben im Kugelstoßen schon seit Ende 60. Jahren regelmäßig.
Im Jahre 1973 gewann sie in Rotterdam ihre erste Halleneuropameisterschaft und die Verteidigung schaffte sie im folgenden Jahr in Göteborg. Sie ist insgesamt die achtmalige Hallenmeisterin von Europa, die dreimalige Weltrekordbesitzerin auf offenen Spielplätzen, und sogar die sechsmalige Rekordbesitzerin in Hallen. Ihr Hallenweltrekord von 22,5 m , den sie im Jahr 1977 aufstellte, hat bis heute Gültigkeit.
Bei den olympischen Spielen in Montral wurde sie Dritte. Der tatsächliche Lebenstraum erfüllte sich ihr erst im Jahre 1983 in Helsinki, als sie Weltmeisterin wurde. Heute ist sie Mitglied des Rates des Tschechischen Fernsehens, Manager der Gesellschaft Tschechische Athletik und gemeinsam mit ihrem Ehemann Besitzerin der Bäckerei in Uherský Ostroh.
Jarmila Kratochvílová
(geb. 1951)
Kratochvílová ist die erfolgreichste tschechische Läuferin aller Zeiten. Den ersten Titel auf dem einheimischen Oval gewann sie im Jahre 1974. In ihrer sportlichen Karriere erreichte Jarmila Kratochvílová viele hervorragende Erfolge. Bei der Olympiade 1980 gewann sie die Silbermedaille. Ihre erfolgreichste Saison war das Jahr 1983. In Helsinki wurde Kratochvílová Weltmeisterin über 400 m und 800 m; im gleichen Jahr stellte sie über beide Strecken einen Weltrekord auf. Ihr Weltrekord für 800 m in einer Zeit von 1:53,28 Minuten vom Jahre wurde bis heute nicht überwunden. Nach dem Abschluss der aktiven Tätigkeit widmet sich Jarmila Kratochvílová der Trainerarbeit. Sie ist Mitverfasserin eines autobiographischen Buches Čekání (Warten).
Šárka Kašpárková
(geb. 1971)
Dreispringerin. In der Grundschule begann sie sich dem Basketball zu widmen, dann folgte der Hochsprung, in dem sie Besitzerin eines tschechischen Rekords wurde. Zum Schluss aber blieb sie beim Dreisprung hängen, in dem sie auch die Bronzemedaille bei der Olympiade 1996 in Atlanta erkämpfte. Ein Jahr später wurde sie in Athen Weltmeisterin, wobei sie mit ihrer Weite von 15,20 m gleichzeitig einen neuen tschechischen Rekord aufstellte. In der internationalen Bestenliste liegt sie mit dieser Weite auf dem sechsten Platz.
Eishockey
Jaromír Jágr
(geb. 15. 2. 1972)
Eishockeyspieler, seine Premiere im höchsten tschechischen Wettbewerb erlebte er mit seinen sechzehn Jahren. Auf Gipfel der Karriere ging er mit nur achtzehn Jahren auf der Weltmeisterschaft im J.1990 in der Schweiz, nach der ihn der Klub Pittsburgh Penguins im J. 1990 als einen insgesamt fünften Spieler in der Reihefolge auswählte. Der kaum zwanzigjährige Jágr griff sofort in der ersten Saison nach Stanley Cup, gleich wie ein Jahr später. Während des Streikes in der Saison 1994–95 spielte er wieder mit seinem ursprünglichen Klub Kladno in der Tschechischen Republik, dem er in elf Wettkämpfen mit zweiundzwanzig Punkten half. In der verkürzten Saison schoss er 32 Tore und gewann schließlich mit 77 Punkten seine erste Art Ross Trophy für den produktivsten Spieler.
Der weitere Jahrgang war seine beste individuelle Leistung in der Karriere – 149 Punkte dank den 62 Toren und 87 Zuspielungen, was ein Weltrekord unter den rechten Außenstürmern ist. Im nationalen Dress gewann er im J. 1998 Gold auf Olympischen Spielen in Nagano. Der Jahrgang 1998–99, wo er Kapitän Penguins wurde, war für ihn außerordentlich erfolgreich. Mit dem Erwerb von 127 Punkten gewann er leicht seine dritte Art Ross Trophy für den produktivsten Spieler der Saison. In der Unterbrechungszeit der NHL in der Saison 2004/2005 spielte er auch in der Tschechischen Republik für seinen Heimatklub Kladno. Im Land hob sich eine Welle der "Jágr-Manie" auf – die Wettkämpfe der Mannschaft von Kladno waren immer ausverkauft. Im Jahr 2005 wurde er mit dem tschechischen Team Weltmeister bei der WM in Wien. Jaromír Jágr spielt z. Z. für den Team New York Rangers. Anfang März 2006 wurde er mit Erwerb von 1400 Punkten der erfolgreichste Europäer, der irgendwann in der NHL spielte.
Ivan Hlinka
(1950 – 2004)
Als Eishockeyspieler war Hlinka dreimal Weltmeister (1972, 1976, 1977). Bei der Olympiade 1972 in Sapporo gewann mit dem tschechischen Team Bronze und vier Jahre später in Innsbruck Silber. Er spielte auch im ersten Kanadapokal im Jahre 1976, wo er für den besten Stürmer erklärt wurde. Er bestritt 256 Spiele für die Nationalmannschaft, wobei er 132 Tore schoss. Im Jahr 1981 verließ er legal die Tschechoslowakei und spielte in der NHL, wo er bis 1983 für dei Vancouver Canucks spielte.
Nach Abschluss der Hockeykarriere fing er die Trainerbahn an. Unter seiner Leitung erreichte die Tschechische Republik den Gipfel selbst. Die tschechische Repräsentation erkämpfte den Titel auf Olympischen Spielen in Nagano 1998 und auch den Weltmeistertitel im folgenden Jahr. Hlinka war dann einer der ersten Europäer, die im Jahre 2000 Trainer der Teams der NHL wurde, er ging in der Mannschaft Pittsburg Penguins vor Anker.
Im Jahre 2002 wurde Ivan Hlinka in den Hockeyruhmsaal IIHF geführt. Bei der WM 2004 in Prag wurde er zur Eishockeylegende der Tschechischen Republik gekürt. Im Jahr 2004 kam er bei einem Autounfall auf tragische Weise ums Leben..
Dominik Hašek
(geb. 1965)
Dieser Hockeytormann spielte in Hockeyklubs in Pardubice und Jihlava. Im Jahr 1990 ging er in die NHL. Dort hütete er das Tor der Chicago Black Hawks, der Buffalo Sabres, der Detroit Red Wings und der Ottawa Senators. Vor der diesjährigen Saison 2006/2007 kehrte er nach Detroit zurück.
Gleich zu Beginn seiner Karriere gewann er 1983 die Silbermedaille bei der Junioren-WM. Gold gab es dann mit dem tschechischen Team bei der Olympiade in Nagano 1998. Vier Jahre später gewann er mit Detroit den Stanley Cup. 1997 und 1998 gewann er die Hart Trophy für den produktivsten NHL-Spieler. Über die Auszeichnung zum besten NHL-Torwart durfte er sich insgesamt sechs Mal freuen.
Patrik Eliáš
(geb. 1976)
Eishockeyspieler, zweimaliger Besitzer von Stanley Cup und z. Z. Kapitän der New Jersey Devils. Patrick Eliáš wurde am 31. August 2006 Unicef-Botschafter des guten Willens in der Tschechichen Republik.
Skilaufen
Šárka Záhrobská
(geb. 11.2.1985)
Die Tschechische Republik stellt eine Weltmeisterin im alpinen Skisport. Šárka Záhrobská gewann die Slalom-Weltmeisterschaft 2007 im schwedischen Aare. Damit vergrößerte sie die Sammlung ihrer im Jahr 2005 gewonnenen Medaillen, als sie in Bardonecchi Juniorenweltmeisterin und in Santa Caterina Bronze gewann. Die Saison 2006/2007 bescherte Záhrobská auch einen Erfolg im Weltcup. In der Gesamtwertung belegte sie im Slalom Platz 3.
Kateřina Neumannová
(geb. 15.2.1973)
Die tschechische Skilangläuferin konnte im Laufe ihrer Karriere sechs olympische Medaillen gewinnen, fünfmal holte sie Edelmetall bei Weltmeisterschaften. Ihr größter Erfolg ist der Goldmedaillengewinn über 30 km Freistil bei den olympischen Spielen in Turin. In den Jahren 2005 und 2007 wurde Kateřina Neumannová Weltmeisterin. In Oberstdorf und Sapporo triumphierte sie jeweils über 10 km Freistil. Im Laufe ihrer Karriere stand sie im Weltpokal 48 Mal auf dem Siegerpodest. Neumannová war im Jahr 2006 Sportler des Jahres. In der Weltcup-Gesamtwertung belegte sie in der Saison 2006/2007 den dritten Platz. Nach dem Rennen in Falun im März 2007 beendete sie ihre Profikarriere.
Fußball
Pavel Nedvěd
(geb. 30. 8. 1972)
Pavel Nedvěd, im Jahre 2003 mit dem Goldenen Fußball zum besten Fußballer Europas ausgezeichnet, leistete seinen Wehrdienst bei Dukla Prag ab.Die folgenden vier Jahre spielte er bei Sparta Prag, mit dem er von 1992-1995 tschechischer Meister wurde. Von Sparta wechselte er in die italienische Serie A. Auf der Apeninnenhalbsinsel trug er zunächst das Trikot von Lazio Rom, mit er den letzten Europapokal der Pokalsieger gewann. Gegenwärtig steht er bei Juventus Turin unter Vertrag.
Mit der Nationalmannschaft war Nedvěd Zweiter bei der Euro 96 in England und Dritter bei der EM in Portugal vier Jahre später. Er gehörte auch bei der WM 2006 in Deutschland zum tschechischen Team, das über die Gruppenphase allerdings nicht hinaus kam. Er war Fußballer des Jahres in der Tschechischen Republik, bester Ausländer in der italienischen Serie A und bester Miteldfeldspieler der Champions League. Er hielt Juventus die Treue, obwohl dieser Club wegen einer Bestechungsaffaire in die zweite Liga absteigen musste. In einem Vorbereitungsspiel gegen Serbien am 16. August 2006 gab er seinen Abschied aus der Nationalmannschaft.
Petr Čech
(geb. 1982)
Der Fußballtorwart Petr Čech wurde im Jahr 2002 mit der tschechischen U21-Auswahl Europameister. Gleich darauf wurde die Nummer 1 auch bei den Senioren. Er war einer der Garanten des dritten Platzes des tschechischen Teams bei der EM in Portugal (2004). Ein Jahr später gewann er mit Chelsea London die englische Meisterschaft, er wurde Fußballer des Jahres in der Tschechischen Republik, und in der Saison 2004/2005 wurde er zum besten Torwart der Champions League gewählt.
Im Herbst des Jahres 2006 erlitt Čech in einer Begegnung der Premier League gegen Reading eine schwere Verletzung. Nach einem Zusammenprall mit dem gegnerischen Stürmer musste er sich nach einem Schädelbruch einer Operation unterziehen. Im Januar 2007 kehrte der Nationaltorwart zwischen die Pfosten zurück.
Eiskunstlauf
Alena (Ája) Vrzáňová
(geb. 1931)
Eiskunstläuferin. Im Herbst 1946 fuhr sie nach London ab, Eiskunstlauf zu trainieren. Im Januar 1947 gewann sie in der Republikmeisterschaft und war die sechste auf der Europameisterschaft und die siebente auf der Weltmeisterschaft. Ein Jahr später gewann sie auf Prager Europameisterschaft Bronze, im Weltpokal in Davos und auf der Olympiade in Sankt Moritz platzierte sich als die fünfte. Im Jahre 1949 in Paris gewann Sie das erste Mal die Weltmeisterschaft. Im Januar 1950 erwarb sie zuerst das dritte Mal den Titel der Republikmeisterin, in Norwegen siegte sie in der Europameisterschaft und bereitete sich auf die Weltmeisterschaft in London, die sie ebenfalls gewann. Die zweimalige Weltmeisterin bekam in England politisches Asyl. In April 1950 reiste sie in die USA zum Engagement in die Revue Ice Follies, wo sie drei Jahre tätig war. Die nächsten dreizehn Jahre lief sie dann in Ice Capades Eis.
Im Jahr 2003 wurde Vrzáňová vom tschechischen Senat mit der Auszeichnung Bedeutende tschechische Frau in der Welt geehrt.
Eisschnelllauf
Martina Sáblíková
(geb. 27.5.1987)
Martina Sáblíková machte den Eisschnelllauf in der Tschechischen Republik innerhalb von zwei Jahren zu einer allseits respektierten Sportart, auch wenn sie selbst immer noch überwiegend im Ausland trainieren muss. Eine Eisschnelllaufhalle existiert in der Tschechischen Republik nämlich nicht. Bereits bei den olympischen Spielen in Turin hatte die Tschechin auf sich aufmerksam gemacht. Über die 3000-m-Strecke reichte es immerhin für den vierten Platz. Sáblíkovás Stern ging dann im Jahr 2007 in voller Pracht auf. Sie gewann den Mehrkampf bei den Europameisterschaften, beherrschte die Weltcup-Wertung über die Langstrecken, wurde zweifache Weltmeisterin und stellte Weltrekorde über die 5- und die 10-km-Distanz auf.
Tenis
Jaroslav Drobný
(1921 – 2001)
Hockey und Tennisspieler. Der allseitige Sportler konzentrierte sich zuerst auf Eishockey, wo er hervorragende Resultate erreichte – im Jahre 1947 auf der Weltmeisterschaft in Prag 1. Platz, im Jahre 1948 auf Olympischen Spielen in St. Moritz 2. Platz.
In gespannten Umständen nach dem Jahre 1948 entschied er sich für die Emigration, die Bürgerschaft wurde ihm 1949 von Ägypten angeboten , dessen Farben in Tennis seit dem Jahre 1950 tüchtig verteidigte. Den bedeutendsten, in dem auf den Grünanlagen nicht gespielten Weltturnier gewann er in Jahren 1951 und 1952 auf Roland-Garros, als er in Schlusskämpfen um das Primat den Südafrikaner Sturgess bzw. Australier Sedgman besiegte. Ein Lebenstag für Drobný wurde aber Freitag den 2. Juli 1954, wo er im Wimbledon-Finale den Australier Rosewall 13:11, 4:6, 6:2 und 9:7 besiegte.
Ivan Lendl
(geb. 3. 7. 1960)
Der Tschechoamerikaner Ivan Lendl wurde zu einer Ikone des Herrentennis. Im Jahr 1980 gehörte er als 20-Jähriger er zu dem tschechischen Team, das den Davis-Cup gewann. Lendl belegt bei der Anzahl der Wochen, wo er als Weltranglisten-Erster geführt wurde, den dritten Platz. In den Jahren 1985-1988 waren es insgesamt 157 Wochen. Nur Jimmy Connors schaffte mehr - nämlich genau 3 Wochen mehr. Insgeamt wurde Lendl sogar 270 Wochen als Numer 1 geführt. Er ist dreifacher Gewinner der French Open und der US-Open. Ein Wimbledon-Sieg war ihm jedoch nie vergönnt. Auch nach dem Karrierende treibt er weiter Sport, mit einigem Erfolg versucht er sich als Golfer.
Martina Navrátilová
(geb. 8. 10. 1956)
Zwanzig Wimbledon-Titel habena aus der Tennisspielerin Martina Navrátilova ein für alle Mal eine Tennislegende gemacht. Zudem ist sie die erst dritte Frau, die den Grandslam - also die vier renommiertesten Turniere - gewinnen konnte. In ihrer Karriere gewann sie in Einzel und Doppel insgesamt 59 Granslam-Titel. Im Jahr 2006 beendete Navrátalová defiitiv ihre Tenniskarriere.
Nicole Vaidišová
(geb. 23.4.1989)
Nicole Vaidišová erhielt ihre Tennisausbildung an der renommierten Tennisakademie von Nick Boletieri in Florida. Unter der Anleitung ihres Stiefvaters Aleš Kodat gelang es ihr, sich trotz ihres jungen Alters unter den Top 10 des Damen-Tennis festzusetzen. In ihrer noch kurzen Karriere gewann sie bereits sechs WTA-Turniere. Als ihre beiden größten Erfolge sind wohl ihre Halbfinalteilnahmen bei den Grandslam-Turnieren im Jahre 2006 in Roland Garros und im Jahr 2007 bei den Australian Open anzusehen. Vaidšová ist die Nummer 1 des tschechischen Fed-Cup-Teams.
Skiakrobatik - Springen
Aleš Valenta
(geb. 1973)
Der tschechische Skiakrobat Aleš Valenta gewann im Finale der Olympischen Spiele in Salt Lake City die Goldmedaille. In der zweiten Runde sprang er einen Sprung mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad den dreifachen Salto mit fünf Rollen. Er wurde erster professioneller Kunstskifahrer, der den dreifachen Salto bei einem offiziellen Wettkampf sprang. Auf den Olympischen Spielen in Nagano im J. 1998 belegte er den vierten Platz. Seit dem Sommer 2001 ist er gemeinsam mit seinem Trainer Pavel Landa ein Bestandteil des internationalen Teams Europa.