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Auf den Spuren der UNESCO, Teil 1. – Südböhmen

 
photo:  (czechtourism.com)
 

Die Tschechische Republik hat nicht nur eine interessante Geschichte, sondern auch viele Sehenswürdigkeiten und eine schöne Natur. Davon zeugen auch die 12 Orte, die in der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes erfasst sind.

 
In der Region Südböhmen sind es gleich zwei – das historische Zentrum der Stadt Český Krumlov (Böhmisch Krumau) (karte) und der Ort Holašovice (Hollschowitz) (karte) mit Bauten im traditionellen Stil des Südböhmischen Bauernbarock.

Český Krumlov (karte)

Český Krumlov liegt wie gesagt in Südböhmen, etwa 25 km von České Budějovice (Budweis) entfernt. In Český Krumlov leben über 14.000 Einwohner. Es ist ein bekanntes Touristenziel und wird wegen seines historischen Stadtkerns auch als die Perle Südböhmens bezeichnet. Seit mehr als 500 Jahren gilt die Stadt als bestes Beispiel eines intakten, mittelalterlichen Städtchens Mitteleuropas. 1992 wurde sie in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Über 300 Gebäude im Stil der Gotik und Renaissance bilden den Stadtkern um die ursprünglich gotische Burg herum an den Ufern der Moldau. Nach der Prager Burg bildet dieses einzigartige Stadtgebiet, vorwiegend aus dem 16. Jahrhundert stammend, zusammen mit den weiläufigen Burg- und Schlossanlagen den zweitgrößten Schlosskomplex der Tschechischen Republik.

Holašovice (karte)

Holašovice ist ein kleines südböhmisches Dorf aus dem 13. Jahrhundert. Es liegt etwa 15 km westlich der Kreisstadt České Budějovice (Budweis). 1998 wurde es wegen seiner gut erhaltenen Dorfbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert im traditionellen Stil des Südböhmischen Bauernbarock in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Es handelt sich um 22 gemauerte Gehöfte mit gemalten Barockgiebeln und einen Fischteich auf dem Dorfanger. Die Gärten befinden sich hinter den Gebäuden. Das mittelalterliche Dorfsystem mit seiner Anordnung der Wohn- und Wirtschaftsgebäude, verbunden durch Mauern mit Toren und gewölbten Einfahrten, ist beinahe vollständig erhalten geblieben.

Auch der südmährische Ort Slavonice (Zlabings) mit Fassaden aus der Spätgotik und Renaissance, die den malerischen historischen Stadtkern bilden, ist bestrebt, in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen zu werden.
 


 
Autor: Romana Kuncová
 
Quelle: www.unesco-czech.cz
 
Datum: 26.04.2011
 
 
 

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