Vollendet werden konnte der Bau erst nach Ende der Hussitenkriege, im Jahre 1439 wurde die Kirche vom Passauer Bischof Nikolaus feierlich eingeweiht.
Bei der St.-Veits-Kirche handelt es sich um eine dreischiffige gotische Hallenkirche mit länglichem, fünfseitig abgeschlossenem Presbyterium, rechteckigen zweigeschossigen Sakristeien auf beiden Seiten, der Auferstehungskapelle und einer nördlichen Vorhalle. An der Westseite der Kirche befindet sich ein Turm. Er ist im Erdgeschoss mit prismenförmigen romanischen Fenstern versehen, in den oberen Geschossen achtseitig, sein letztes Geschoss zeigt pseudogotische Merkmale und stammt aus den Jahren 1893-1894.