Die Karlsbrücke (Karlův most) wurde in 1357 auf der Stelle der romanischem Brücke Juditin most (von der Zeit um 1170) gegründet. Den Grundstein hat der böhmische König und Reichskaiser Karel IV. in 1357 gelegt. Zum Autor der Pläne wurde Petr Parléř, unter seiner Führung wurde die Brücke auch im Jahre 1402 beendet.
Die Karlsbrücke gehört zu den ältesten Brücken in Mitteleuropa. Beide Enden werden durch Türme geschützt. Der Altstädter Turm Mostecká wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jhd. erbaut, der niedrigere Turm Malostranská stammt von der zweiten Hälfte des 12. Jhd, wurde nach 1591 im Renaissancestil umgebaut, der höhere Turm Malostranská stammt von der zweiten Hälfte des 15. Jhd.
Die Brücke ist durch dreißig Statuen aus der Barockzeit und späteren Epochen berühmt (M. B. Braun, F. M. Brokof). Die Statuen wurden durch Kopien ersetzt.
Die Brücke ist 510 m lang, 9 m breit und verbindet das Viertel Malá Strana mit der Altstadt.
Die Karslbrücke gehört seit 1962 zu den Nationalkulturdenkmälern.