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Klöster und Wallfahrsorte in der Tschechischen Republik – Teil 1 – berühmte Prager Klöster

 
photo: náměstí Sv. Jiří s bazilikou (czechtourism.com)
 

Das Landesgebiet der Tschechischen Republik ist, dank seiner langen christlichen Tradition, geradezu übersät von christlichen Gedenkstätten. Einen Großteil davon machen Klöster und Wallfahrtsorte aus, die wir in dieser Serie vorstellen möchten.

 
Bereits ab dem 3. bis 5. Jahrhundert wurden in Europa die ersten christlichen Klöster gegründet, auf dem Gebiet unseres Landes etwa ab dem 10. Jahrhundert. Anfangs waren das wohlhabende Klöster auf dem Lande (zum Beispiel Benediktiner, Zisterzienser usw.), die mit ihren Befestigungen und den Wirtschaftsgebäuden mitten in der freien Landschaft errichtet wurden. Später kamen auch städtische Klöster hinzu, die vorwiegend von den sogenannten Bettelorden (Dominikaner, Franziskaner) gegründet wurden und die sich, ohne Wirtschaftsgebäude, häufig in den Armenvierteln der Peripherie oder außerhalb der Stadtmauern befanden.

Die bekanntesten Klöster der Tschechischen Republik:

Berühmte Prager Klöster
In Prag gibt es viele bedeutende Klosteranlagen, solche, die heute noch als Kloster funktionieren, und andere, die inzwischen weltlichen Zwecken dienen.

Die Benediktinerinnenabtei an der Kirche St. Georg auf der Prager Burg (Map)– entstand um 973 und gilt als das älteste Kloster auf tschechischem Landesgebiet. Hier kamen die unverheirateten Töchter der damaligen Herrscher und anderer wichtiger Persönlichkeiten zusammen. Zur Zeit der Hussitenkriege wurde das Kloster zerstört, später aufgehoben und von Josef II. 1782 zu einer Kaserne umfunktioniert. In den Jahren 1969 75 wurden die Gebäude für eine Ausstellung alter tschechischer Kunst der Nationalgalerie umgebaut, die sich bis heute hier befindet.

Das Benediktinerstift in Breunau (Břevnov) in Prag – ist das zweitälteste tschechische Kloster. Es wurde im Jahr 993 gegründet und war damit das erste Männerkloster auf böhmischem Gebiet. Das Kloster wurde während der Hussitenkriege und anschließend während des Dreißigjährigen Krieges geplündert. 1990 wurden die Klostergebäude den Benediktinern zurückgegeben, seit 1991 ist das Kloster nationales Kulturdenkmal. 2003 wurden die Gebäude renoviert, wobei ein Teil der Räumlichkeiten in ein Hotel umgewandelt wurde, während in einem anderen Teil die Mönchsgemeinschaft lebt.

Die Abtei des Prämonstratenser-Ordens vom Strahov (Map) in Prag – gegründet im Jahr 1143, ist ein nationales Kulturdenkmal. Das Kloster ist eine der bedeutendsten architektonischen Sehenswürdigkeiten der Tschechischen Republik. Im Kloster, das im Jahr 1990 erneuert wurde, ist auch das Museum der tschechischen Literatur (Památník národního písemnictví) untergebracht, die berühmte Strahover Klosterbibliothek und Galerie gehören ebenfalls zum Kloster. Heute leben in der Abtei insgesamt 75 Mönche.

Lesen Sie in den nächsten Folgen mehr über weitere berühmte Klöster.
 


 
Autor: Romana Kuncová
 
Datum: 02.11.2012
 
 
 

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