Es handelt sich um einen Kurkomplex und um ein Spittel mit einer Kirche und Krypta, der wurde von dem Fürst F.A. Šporek im 18. und 19. Jahrhunderwende egründet. Dieses Kurschloß stand auf der gegenüber liegenden Flanke, über einer Treppe, die bis heute aufbewahren ist. Aus dem ursprünglichen Kurareal ist nur ein Torso geblieben - das Spittel, die Treppe zum ehemaligen Schloß und einige Kurgebäude.
Das Spittel ist heute eine bedeutendste Dominante des Denkmal-Schutzgebietes Kuks. Die Besichtigung des Barok-Komplexes umfasst eine historische Exposition, eine zweit älteste Barok-Apotheke in der Tschechischen Republik aus dem Jahr 1743, eine Galerie mit den Skulpturen von M. B. Braun, die Kirche und den Garten. Bei dem Blick auf die Fassade der Kirche befindet sich auf rechter Seite von ihr ein bildhauerischer allegorischer Zyklus von Braun Die 12 Läster (12 Neřestí) und auf der anderen Seite der Zyklus Die 12 Tugende (12 Cností).
Die natürliche Galerie von Brauns Skulpturen is zwar hinter der Kuks Grenze, aber sie gehört unandenkbar zu ihm. Auf dem Hügel Nový les, über der Ortschaft Žíreč, erstellte M. B. Braun in Jahren 1723 bis 1733 mit seinen Schülern umfangreiches Ensemble von Skulpturen. Nach dem zentralen Werk ist diese Ensemble als Betlem genannt. Die Skulpturen sind, mit Ausname von dem bekannten Autor, interessant auch damit, dass diese als ein zielbewusstes Ensemble von Kunstwerken direkt auf dem Fund- oder Bergbauort vom Stein entstanden sind. Seit dem Jahr 1970 ist Betlem als ein Kulturdenkmal geleitet und das World Monument Fund hat ihn neulich zu den 100 bedrohtesten Denkmale der Welt zugeordnet.
Das bekannteste Werk ist die Statue von St. Onufria, dessen Kopie verzierte auch den tschechoslowakischen Pavillon auf der Weltausstellung in Osaca, im Jahr 1970. Aus dem ursprünglich umfangsreichen Areal wurde nur ein Anteil bewahrt und die Skulpturen sind ziemlich beschädigt. Trotzdem bieten sie ein Erlebnis, der einer Besichtigung wert ist.